Imker werden

Im Aufbau … wird noch fortgesetzt!

Wie werde ich Mitglied in einem Imkerverein?

Grundvoraussetzung ist der Wille Imker zu werden.
Dann sucht man sich aus der Liste der Vereine den Verein aus, der seinem Wohnort am nächsten liegt.
Anschließend meldet man sich bei dem jeweiligen Vereinsvorsitzenden, der einen dann zu einer Imkerversammlung einlädt.
Dort kann man sich ein Bild vom Verein und den Gepflogenheiten machen.
Zur Zeit haben die Vereine teilweise sehr viele Anfänger, so dass es nicht möglich ist, dass jedem neuen Imker ein Pate zu Seite gestellt bekommt.
Es ist daher zweckmäßig, wenn sich mehrere Anfänger zu einer kleinen Gruppe zusammenschließen, die dann ‚ihre‘ Völker gemeinsam führen.
Sollte es zu nicht lösbaren Problemen kommen, wendet sich die Gruppe einem erfahrenen Imker zu.

Was kostet die Mitgliedschaft?

Die Kosten für die Mitgliedschaft bestehen aus mehreren Komponenten:

  • der eigentliche Beitrag für den Ortsverein (das hängt vom einzelnen Verein ab)
  • ein Beitrag für den Kreis-Imkerverband (€ 2,10)
  • ein Beitrag für den Landesverband (hier Imkerverband Rheinland e.V.; € 15,40)
  • Beitrag für den Deutschen Imkerbund e.V. (D.I.B.; € 3,58)
  • Beitrag für eine persönliche Rechtsschutzversicherung (€ 2,20)
  • dann Beiträge, die abhängig von der Völkerzahl sind:
    • Imker-Global-Versicherung; der Versicherungsschutz erstreckt sich insbesondere auf Schäden und/oder Verluste, die durch:
  1. Brand, Blitzschlag, Explosion, Implosion
  2. Einbruchdiebstahl, Diebstahl, Beraubung und Frevel
  3. Transportschäden
  4. Sturm
  5. Bodensenkung, Erdbeben, Felssturz, Erdrutsch, Hagel und Schneedruck
entstanden sind. Der Schutz kostet € 1,50 je Volk.
  • Werbebeitrag Deutscher Imkerbund e.V. (€ 0,26) je Volk

Hiermit beträgt der feste Beitrag € 23,28 plus € 1,76 je Volk.
Wer es noch genauer nachlesen möchte kann sich das hier ansehen.
Einzelheiten zum Versicherungsschutz gibt es hier.

Muss ich Bienen melden?

Ja: Das Halten von Bienen ist bei der Tierseuchenkasse (und eigentlich auch beim Kreisveterinär) meldepflichtig.
Der Hintergrund hierfür ist, dass es die für die Bienen sehr gefährliche und sehr ansteckende Krankheit Amerikanische Faulbrut (AFB) gibt.
Im Fall des Auftretens dieser Krankheit, muss der Kreisveterinär wissen, wo es in der Nähe Bienenstände gibt, die umgehend auf diese Krankheit untersucht werden müssen.
Je schneller eine Untersuchung erfolgen kann, desto besser kann eine Ausbreitung verhindert werden.

 

 

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